NAIKIDO-SHIATSU SCHULE

Shiatsu - Was es ist und wie es wirkt

Shiatsu hat seinen Ursprung aus dem Umfeld der östlichen Medizingeschichte oder Energielehre.
Shiatsu ist eine Form der Körperarbeit, bei der Finger, Daumen, Handballen, Knie, Füße oder Unterarme gebraucht werden, um Druck oder Nichtdruck auf einem Menschen durchzuführen. Shiatsu kommt aus Japan, dort wird es in 3-jährigen meist ganztägigen Ausbildungen gelernt und ist vom Staat als Heilmassage anerkannt.

Gleichzeitig war und ist Shiatsu ein volksmedizinisches Mittel zur Gesundheitserhaltung und Krankheitsvorbeugung, zum Entspannen bzw. Stressabbau. Shiatsu-PraktikerInnen mit langjähriger Erfahrung und fundiertem Grundwissen, die ihre Fertigkeiten voll ausgebildet haben, bezeichnet man als Shiatsu-MeisterInnen. Sie heilen „spirituell“: Durch die Art, wie der oder die Shiatsu-Meister/In mit Shiatsu umgeht und es weitergibt, bewirkt er im Menschen ein Lebensgefühl und häufig auch eine geistige Wandlung dem Leben selbst gegenüber. Ein gesunder Mensch wird so mehr an Dynamik, Freude und Wohlbefinden erfahren. In einem kranken Körper können sich die Selbstheilungskräfte aktivieren.
Shiatsu Die Grundlage aller Krankheiten ist ein zerrüttetes Energieverhältnis oder zu wenig Energie.
Durch Shiatsu kann auch ein desolates Energieverhältnis geordnet werden, oder ein geringes Energieniveau angehoben werden. Beim gesunden Menschen fließt die Lebensenergie ungehindert. Emotionaler Stress, Schwäche, Verletzung, Krankheit und Verspannungen stören diesen Energiefluss. Über Shiatsu lösen wir Blockaden in den Energiebahnen (Meridianen) und stellen so wieder ein Gleichgewicht im Körper-Geist-Seele-Verhältnis her. Bei Shiatsu wird mit dem chinesischen Meridian- und Akupunktursystem gearbeitet. Über Dehnung der Meridiane und Pressur von Tsubos (Akupunkten) aktivieren wir Ki (Lebensenergie) und nehmen so Einfluss im positiven Sinn auf das menschliche Wohlbefinden. Shiatsu-Massage ist ein aktives miteinander Erleben und Entspannen.

Die Wurzeln von Shiatsu

Shiatsu ist eine einfache Form der „Massage“, bei der mittels Fingern, Daumen, Handballen, Knien und Füßen Druck auf den menschlichen Körper ausgeübt wird (Shi = Finger, At = Drücken, Su = pressen, massieren). Shiatsu kommt aus Japan und ist eine verfeinerte Form der Zwei-Hände-Manipulation, die in China schon vor etwa 3000 Jahren als Massage angewendet wurde. Weiters finden wir im Background von Shiatsu die japanische Anma-Massage, diese war schon 707 n.Chr. als Massageart in Japan anerkannt und wurde oft von Blinden mit hoher intuitiver Gabe ausgeführt. Durch Shiatsu werden körperliche und seelische Unausgewogenheiten korrigiert, die Vitalität und das Immunsystem gestärkt.

Dr. Masunaga, der Begründer von Zen-Shiatsu, schreibt: „Die östliche Medizin ist nicht so sehr auf den Verstand und die Wissenschaftlichkeit gegründet wie die westliche. Wenn wir allerdings die Geheimnisse des Lebens achten und den Patienten dazu bringen, sich selbst wahrzunehmen, wird die Krankheit verschwinden und der Patient sich bemühen, von sich aus gesund zu werden. Gehen Sie mit Ihrer Hand zu einem Punkt oder Tsubo und folgen Sie den Meridian-Linien, vielleicht spüren Sie das ‚Echo‘ des Lebens. Wenn es Ihnen gelingt, diese Wahrnehmung zu empfangen und zu verstehen, wird Krankes sich auflösen.“ Um dieses Echo verstehen zu lernen und ein Shiatsu geben zu lernen, wie Masunaga es beschreibt, müssten die Menschen über die Anfangsebene der Meridiane und Akupunktdrückerei hinaus viel tiefer in die „Lehre“ vom Ki eindringen!